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joyboyhh

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    Vieles, u. a. Soldatenspiel.

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  1. Feedback zu den Änderungen am Weihnachtsevent 2017

    Wäre auch für einen Testlauf!
  2. Zwangsausschüttung von Kopfgeld

    Patronen reichen sicher nicht, man sollte auch viiiel Geld in die Hand nehmen!
  3. Ich suche 5

    3. Alte Schuhe
  4. Der Mann von nebenan Dankst du dem Mann von nebenan?Der kommt zu spät,und du kriegst den Zug.Dem fehlen Haare,und du hast genug.Der verspielt im Lotto sein ganzes Haus,und du kommst sonntags immer raus.Wer gehört zu den neunundneunzig Prozent,damit das eine dann traumlos pennt?Immer der Mann, von nebenan.Dankst du dem Mann von nebenan?Wenn's regnet,hat der seinen Schirm vergessen.Du hast nie Appetit,und der ist verfressen.Der ist's, der in der Klammer steht,damit dann deine Rechnung aufgeht.Wem tut morgens der Abend schon weh?Wer findet niemals den richtigen Dreh?Immer der Mann, von nebenan.Dankst Du dem Mann von nebenan?Der ist Soldat,wenn du Goethe liest.Der trinkt Bier,wenn der Schampus fließt.Der bricht sich schon beim Schlafen ein Bein,und du hast, selbst wenn du fällst, noch Schwein.Wer bleibt da, wenn die Fahnen fallen?Wer muß schließlich das Ganze bezahlen?Immer der Mann von nebenan.Dankst Du dem Mann von nebenan?Wenn der mal stirbt,denkt niemand dran.Dir aber baut manein Monumang.Den legt man schnell neben irgend 'nen Schuft.und du kommst in eure Familiengruft.Wer bleibt immer gänzlich tot?Wer kommt niemals zum Lieben Gott?Immer der Mann, von nebenan. (Dr. jur. Franz-Josef Degenhardt)
  5. ALTE FREUNDE Manchmal triffst du in deiner Stadt jemanden wieder, und der hat früher mit dir mal Motsche gemacht. Jetzt bleibt ihr steh'n und fragt: Menschenskind, Kerl, altes Haus, siehst du denn aus? Bist du noch? Hast du noch? Kannst du noch und machst du noch? Und ohne, daß es einer will, seid ihr ganz plötzlich still, ihr alten Freunde. Zwischen euch grinst mit 'mal die Zeit ihr Lachen aus Verlegenheit. Ihr zählt ganz heimlich all die Jahre und sucht eure wahre Geschichte beim anderen im Gesicht, und ihr find't sie nicht. Glaubst du denn, hoffst du denn, wähnst du denn und meinst du denn, daß ihr noch etwas findet, das euch verbindet, euch alte Freunde? Der hat zwei Kinder und 'ne Frau, die irgendwas an den Nieren hat. Dir wird beim Rauchen immer flau, und du wohnst in'ner and'ren Stadt. Der glaubt an guten Ruf, Geist und an Geld, und dir kann dir Welt. Merkst du nicht, fühlst du nicht, siehst du nicht und riechst du nicht, daß das ja nicht mehr klappt, daß ihr euch nichts mehr zu sagen habt, ihr alten Freunde? (Dr. jur. Franz-Josef Degenhardt)
  6. Was hörst du gerade?

  7. Was hörst du gerade?

  8. Was hörst du gerade?

  9. Was hörst du gerade?

  10. Was hörst du gerade?

  11. Was hörst du gerade?

  12. IN DEN GUTEN ALTEN ZEITEN Dort im Südrandkrater, hinten an der Zwischenkieferwand, wo im letzten Jahre noch das Pärchen Brennesseln stand, wo es immer, wenn der Mond sich überschlägt, so gellend lacht, drüben haust in einem Panzer aus der allerletzten Schlacht jener Kerl mit lauter Haaren auf dem Kopf und im Gesicht, zu dem, wenn es Neumond ist, unser ganzer Stamm hinkriecht. Jener schlägt ein Instrument aus hohlem Holz und Stacheldraht und erzählt dazu, was früher sich hier zugetragen hat in den guten alten Zeiten. Damals konnte, wer da wollte, auf den Hinterkrallen stehn. Doch man fand das Kriechen viel bequemer als das Aufrechtgehn. Der Behaarte sagt, sie seien sogar geflogen, und zwar gut. Aber keiner fand je abgebrochene Flügel unterm Schutt. Über Tage und in Herden lebten sie zur Sonnenzeit, doch zum Paaren schlichen sie in Höhlen, immer nur zu zweit. Ihre Männchen hatten Hoden und ein bißchen mehr Gewicht, doch ansonsten unterschieden sie sich von den Weibchen nicht in den guten alten Zeiten. Damals wuchsen fette Pflanzen überall am Wegesrand, doch sie abzufressen galt als äußerst unfein in dem Land. Man verzehrte Artgenossen, selbst das liebenswerte Schwein, doch die aufrecht gehen konnten, fraß man nicht, man grub sie ein. Manchmal durfte man nicht töten, manchmal wieder mußte man. Ganz Genaues weiß man nicht mehr, aber irgendwas ist dran. Denn wer Tausende verbrannte, der bekam den Ehrensold, doch erschlug einen einzlen, hat der Henker ihn geholt in den guten alten Zeiten. Wenn ein Kind ganz nackt und lachend unter einer Dusche stand, dann bekam es zur Bestrafung alle Haaren abgebrannt. Doch war's artig, hat's zum Beispiel einen Panzer gut gelenkt, dann bekam es zur Belohnung um den Hals ein Kreuz gehängt. Man zerschlug ein Kind, wenn es die Füße vom Klaver zerbiß, doch man lachte, wenn's dem Nachbarkind ein Ohr vom Kopfe riß. Blut'ge Löcher in den Köpfen zeigte man den Knaben gern, doch von jenem Loch der Löcher hielt man sie Hieben fern in den guten alten Zeiten. Alle glaubten an den unsichtbaren gleichen Manitou, doch der Streit darüber, wie er aussah, ließ sie nicht in Ruh. Jene malten ihn ganz weiß und andre schwarz oder gar rot, und von Zeit zu Zeit, da schlugen sie sich deshalb einfach tot. Ob die Hand ganz rot von Blut war und die Weste schwarz von Dreck, das war gleich, wenn nur die Haut ganz weiß war, ohne jeden Fleck. Und den Mischer zweier Farben federte und teerte man oder drohte ihm für nach dem Tode Feuerqualen an in den guten alten Zeiten. Und wer alt war, galt als weise, und wer dick war, galt als stark. Und den fetten Greisen glaubte man aufs Wort und ohne Arg. Und wenn Wolken sich am Abend färbten, freute man sich noch, und man fraß ganz ruhig weiter, wenn die Erde brandig roch. Denn vom Himmel fiel noch Wasser, und die Sonne war noch weit, und der große Bär, der schlief noch, in der guten alten Zeit. Und die Erde drehte sich nicht plötzlich rückwärts und im Kreis. Doch man schaffte rüstig, bis es dann gelang, wie jeder weiß. Und da war Schluß mit jenen Zeiten, mit den guten alten Zeiten. Und so hocken wir bei Neumond an der Zwischenkieferwand, wo im letzten Jahre noch das Pärchen Brennesseln stand. Und wir lauschen dem Behaarten, der sein Instrument laut schlägt. Und wir lauschen, lauschen, lauschen nächtelang und unbewegt. Und wir träumen von den guten alten Zeiten und dem Land, wo man überall und jederzeit genug zu fressen fand. Unsre Stammesmutter streichelt unser Jüngstes mit den Zehn, manchmal seufzt sie: "Oh ihr Brutgenossen, war das früher schön in den guten alten Zeiten!" (Dr. jur. Franz-Josef Degenhardt)
  13. Was hörst du gerade?

  14. Was hörst du gerade?

  15. Was hörst du gerade?

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