Kosie

Erzähl uns deine Soldatengeschichte - Kreativwettbewerb

57 Beiträge in diesem Thema

Hallo Soldaten,

 

heute startet unser Kreativwettbewerb - Erzähl uns deine Soldatengeschichte. Ob witzig, spannend oder traurig, dass bleibt euch überlassen. Die besten Geschichten werden von uns prämiert.

 

 

Der Wettbewerb läuft vom 03.03.2015 - 15.03.2015

 

 

Was gibt es zu Gewinnen?

 

Platz   1 -   3 - 500 Patronen, 3 Ausbildungsgutscheine, 7x 24 Ausdauer, 7x Überaschungskiste

Platz   4 -   6 - 300 Patronen, 2 Ausbildungsgutscheine, 3x 24 Ausdauer, 3x Überaschungskiste

Platz   7 - 10 - 200 Patronen, 1 Ausbildungsgutschein  , 1x 24 Ausdauer, 1x Überaschungskiste

Platz 11 - 20 - 100 Patronen

Platz 21 - 50 -   50 Patronen

Platz 51 - 100 - 25 Patronen

 

EDIT: Die Gewinner stehen fest! Hier findet ihr die Auswertung.

 

Wie nehme ich teil?

 

Sobald du deine Geschichte ausgearbeitet hast, schreibst du sie unter diesen Beitrag und schickst den Beitrag ab. Damit sich auch jeder seine eigene Geschichte ausdenken kann, werden die abgeschickte Beiträge direkt ausgeblendet und sind für Spieler nicht einsehbar. Nach dem Einsendeschluss wird jeder eingereichte Beitrag freigeschaltet.

 

Regeln

 

  • Es ist nicht gestattet, Geschichten zu kopieren, dies führt zum Ausschluss aus dem Wettbewerb
  • Die Geschichte muss von min. einem Soldaten handeln
  • Der Schulterglatze-Benutzername und die Spielwelt müssen im Beitrag deutlich ersichtlich sein, um evtl. Gewinne gutzuschreiben
  • Nur eine Geschichte ist erlaubt.
  • Die Geschichte muss aus min. 100 Wörtern bestehen
  • Nennungen echter Personen sind nicht gestattet
  • Die Geschichte muss als Beitrag unter diesem Thread gepostet werden

 

noch Fragen?

 

Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr diese im Forum "Feedback und Allgemeines" zu den Forenevents stellen.

Hier der direkte Link.

 

 

Die eingereichten Geschichten werden bis zum Einsendeschluss nur für die Moderatoren & Administratoren ersichtlich sein. Wir bitten darum eure Beiträge nicht mehrmals abzuschicken. Nach Ablauf der Frist werden unsere Administratoren die besten Geschichten küren und alle Geschichten für jeden Nutzer freischalten.

 

Wir behalten uns das Recht vor die Gewinne und die Gewinnklassen zu verändern, sollten weniger als 20 Geschichten eingereicht werden. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel stimmst du automatisch zu, dass unikat media GmbH die eingereichten Geschichten verwenden, verändern und diese für ihre Spiele nutzen darf.

bearbeitet von Kosie
Gewinner
Stars68, GI_Joe, kanuele und 1 Anderem gefallen das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Tiefstes Ostdeutschland, Anfang 2006. Meine Kameraden und ich sind auf Übung. Unter anderem auch in der Oberlausitz. Die Stimmung ist gelassen, noch nie war die gesamte Einheit solange auf Übung. Und bisher war es auch nicht schlecht. Doch das Wetter wird immer kälter. In den Nachrichten sprechen sie von einer noch nie dagewesenen Kältewelle in Deutschland. Wir haben das zur Kenntnis genommen und unseren Teil dabei gedacht. Dann war die Nacht der Nächte gekommen. Es war kalt. Arschkalt.

 

Wir waren in einer Holzhütte untergebracht in der es zog wie Hechtsuppe. Selbst die Schlafsäcke brachten nichts mehr. Das Gesicht war sowie so schon eingefroren. Die Kameraden, die draussen Wache hatten, haben sich in die Wölfe gesetzt und die Heizung aufgerissen. Bei manchen Ozeloten froren sogar die Lukendeckel zu. Am Morgen hat die Kälte dann den tiefsten Punkt erreicht. Aber wir waren nicht unter zu kriegen. Wir scherzten rum "Ich war eben pinkeln und es kamen nur Eiswürfel raus" und so. Unser Zugführer fand die Situation aber alles andere als lustig. Er schloss sich mit der Oberstabsärztin kurz, die von der Kälte auch nicht sehr begeistert war. Sie befahl, die gesamte Einheit in beheizte Blöcke zu verlegen.

 

2 Tage hielt die Eiseskälte nun schon an. Die Feststellbremsen der LKW-Anhänger liessen sich nur mit rohster Gewalt wieder lösen. Die Motoren der Fahrzeuge sprangen nur nach einer immer wärmeren Wasserbehandlung wieder an. Flüssigkeiten in Gefäßen, die die ganze Zeit draussen waren, sind komplett durchgefroren, was teilweise, gegens Licht gehalten, sehr interessant aussah.

 

Wir hatten auch ein ziviles BW-Fuhrpark-Auto dabei. Das hatte ein digitales Themometer eingebaut. Immer mehr Kameraden versammelten sich um das Auto, um endlich zu wissen, wie kalt es eigentlich sein. Der Moment war gekommen. Wie bei einer Feier stieg unser Batteriechef in das Auto und schaltete die Zündung an. Alle versuchten einen Blick auf die Temperaturanzeige zu erhaschen... es dauerte ein wenig, bis sich was tat, doch dann war es endlich soweit: es zeigte eine Temperatur von -38.2°C an!

 

 

 

Welt: Final

User: VollStreckeR 

bearbeitet von MW99
Welt und User hinzugefügt.
Hambacher gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es war November wir schreiben das Jahr 1998. Frischer Rekrut wie ich war am Standort Storkow beim PiBat 801 fiel unserm Kommandeur ein, endlich mal ein schönes Winterbiwak am Arsch der Welt im Nirgendwo von Meckpom zu veranstalten. Also rauf auf die Pritschen und ab in den Norden der Sonne ähm dem Schnee hinterher. Angekommen am Standort Irgendwo im Nichts, hieß es Dackelgarage aufbauen, aber nicht ohne den nötigen Splitterschutzgraben drumherum, bei eisigen -5 Grad tagsüber eine elendige Schufterei mit dem Allzweckklappspaten.

Die erste Nacht führte auch zu den zu erwartenden ersten menschlichen Ausfällen, da gefrorener Untergrund mit Isomatte bedeckt, nicht wirklich Schutz bietet gegen nächtliche -11Grad, aber Hauptsache das G3 war im schnuckelig warmen Schlafsack, denn der Mumpelwerfer darf ja nicht frieren im Gegensatz zum einfachen Soldaten.

Der Morgen war erwartugsgemäß von hektischen Eis entfernen unter den Achseln, entstanden durch freies Oberkörperwaschen, geprägt. Hier lernte ich auch auf die Frage ob ich den frieren würde, in Zukunft dieses vehemment zu verneinen, denn mein voreilig gebibbertes Jajajaja verschaffte mir ein, zwei schnelle Sprints mit vollem Kampfrucksack zu einem in Schneegestöber verschwimmenden Holzstapel weit aus dem normalen Blickfeld entfernt.

Der Tag verlief relativ ruhig mit dealen von Schokolade, beschwingenden Heißgetränken und Erinnerungen an warme Zeiten, da sich alles auf das Nachtschießen vorbereitete. Gegen 19 Uhr begann der Marsch zur Schießanlage, Einweisung, Munausgabe und schon ging es los. Eine Leucht eine scharf eine Leucht eine scharf hui wie das pfifff nur verdammt warum wollte die letzte weiße Schießscheibe einfach nicht fallen? Nach eindrucksvollem lamentieren und Zettern kam der Schießverantwortliche auf mich zu, tätschelte leicht meine Schulter und erklärte mir mit einem unendlich breiten Grinsen, umringt von weiteren meiner Kameraden, das selbst, wenn ich den gesamten BW Vorrat an Mun zur Verfügung hätte, es heute Abend wohl nicht mehr schaffen werde, die rechte WEIßE  Schießfeldbegrenzung umzunieten, aber er zollte meinen guten und scharfen Augen Respekt. Die Brüller waren auf meiner Seite und bis heute wurden wohl noch immer meine Treffer nicht überpinselt als "Mahnung"  :gat:

 

mkg

Wattpeak

SpeedI

Hambacher gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der traurige kleine Soldat !

 

Es war mal ein kleiner Soldat, der so gerne in den Krieg ziehen wollte.

Aber egal wo er hin kam, wurde ihm gesagt es gebe keine Kriege.

Da wurde der kleine Soldat sehr traurig und setzte sich auf eine Holzbank.

Dort fing er an zu überlegen was er jetzt tun sollte.

Er überlegte hin und her, aber ihm wollte einfach nix einfallen.

Da traf er eine alte Frau und fragte sie:

" Liebe Frau, wo kann ich in den Krieg ziehen?"

Die Frau antwortete:

" Kleiner Soldat, es gibt keine Kriege mehr auf der Welt, alle leben in Frieden.

Denn das ist viel schöner als Kriege."

 

Der kleine Soldat wurde noch trauriger und beschloss, ich werde die Waffe an den Nagel hängen.

Ich werde den Dienst ab jetzt verweigern und mir eine ordendliche Arbeit suchen.

 

Er beschloss, er werde jetzt bei einem Browsergame, als Administrator anfangen.

Weil er hat sich viel belesen und kam zudem endschluss. Das ist ein Beruf mit Zukunft.

 

Da verschwand die Traurigkeit bei dem kleine Soldaten und er wurde wieder fröhlich.

Und er lebt bis zu seiner Rente glücklich und zufreiden.

 

ENDE

 

 

 

Acc: Hankman

SW:  Speed1

Hambacher und JackDaniels gefallen das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Als ich (Kloaner/Speed2) eingezogen wurde, war gerade Herbst. Und der Herbst im Westerwald ist schon verdammt kühl. Dazu noch permanent schlechtes Wetter. Da machte die grüne Ausbildung schon keinen Spaß mehr. Rein in die Pfützen, raus aus den Pfützen. Die Klamotten, die Zigaretten, alles nass, und wenn eine Kippe brannte, wurde einem wenigstens etwas wärmer. Zu Mittag gab es Tee (kalt) Schnitzel (kühl) und als Nachtisch Eis. Und nach dem Eis wieder Pfützen. Und wenn man dann endlich wieder in der Kaserne war.... da war doch noch was...richtig...dreckige Klamotten..... Putzen, Essen, Feierabend. Ab zum Essen und ins Mannschaftsheim.

Viele Abende :-) Viele Biere :-)

Nach der Grünen folgte die Sanitätsausbildung und die Ausbildung am Arbeitsplatz. Und damit die Zeit der ruhigen Kugel. Nach bestandenem Lehrgang natürlich. Mit Ausnahme von Chef und Spieß mit allen Per du und auf so macher Übung wurde so manche Kiste Bier geleert. Und auch schon die Überlegung, ob man Zeitsoldat werden möchte, was aber dankend abgelehnt wurde :-)

Dann war man Abgänger und bald darauf wieder Zivilist, geht seinem erlernten Beruf nach........ Für mich war der Bund eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Mir hat es Spaß gemacht und auf einigen Wehrübungen hatte ich auch immer viel Spaß, besonders, wenn man auf bekannte Gesichter von damals getroffen ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Meine leider etwas traurige Geschichte :(

 

Ich war zu meiner Zeit als Zeitsoldat in Stetten a.k.M nach meiner Grundausbildung waren wir in Hohenfels auf dem Truppenübungsplatz und verlegten dann ca 3 Monate später in das Krisengebiet Kosovo. Mein Bruder war mit seiner Kompanie zu diesem Zeitpunkt schon im Kosovo stationiert . 3 Tage bevor er nach Hause geflogen wäre sind sie Streife gefahren und am Wegesrand auf eine Landmine gefahren was ihr Auto natürlich in sämtliche Einzelteile zerlegt hatte. Nachdem sein Leichnam in Deutschland war und die Beerdigung vorrüber war verlegte meine Kopanie 4 Wochen später nach Ex-Yugoslawien . Da mein Bruder bei dem Auslandseinsatz ums Leben kam war Ich natürlich freigestellt. Da die Bundeswehr allerdings mein "Arbeitgeber" war war es für mich keine Frage das Ich auch in den Einsatz gehen würde. Sicherlich war meine Mutter zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich begeistert davon da sie erst einen Sohn im Einsatz verloren hatte.

 

Nach langen Gesprächen mit meiner Familie bin Ich zu dem Entschluß gekommen das ich Abschied nehmen möchte von meinem Bruder an diesem Ort wo er gefallen ist. Als wir dann angekommen waren im Krisengebiet war es für mich ein muss diese Stelle aufzusuchen wo mein Bruder sein Leben lies.

 

Dies war in meiner Soldatenzeit sicherlich der Schwerste Einsatz den Ich hatte. Als ich an der Unfallstelle war kamen Passanten und legten an dieser Stelle Blumen für unsere Gefallenen Kameraden ab. Und dies war auch mein Zeitpunkt wo Ich Abschied genommen habe.

 

Nach 6 Monaten bin Ich wieder heil und gesund in Deutschland angekommen. Jedem meiner Familie ist ein Stein vom Herzen gerutscht. Nach einem Jahr habe Ich mich dann Freiwillig entschloßen noch einen Einsatz mit zu machen . Natürlich habe Ich meiner Mutter nichts davon gesagt das es freiwillig war. So bin Ich dann ein weiteres in das ehemalige Ex Yugoslawien geflogen mit meiner Kompanie.

 

Nach 2 Wochen hatte Ich allerdings ein schlechtes Gewissen und rief meine Mutter an und habe Ihr gesagt das ich mich für den Einsatz freiwillig gemeldet habe. Man kann sich vorstellen das dies nicht auf begeisterung gestoßen ist. Nach knapp 6 Monaten sind wir in Köln/Bonn gelandet und wir haben alle unsere Kameraden wieder mit nach Hause gebracht. Natürlich haben sich alle Familien gefreut das Ihre Söhne , Männer ,Töchter und Frauen heil aus dem Einsatz zurück gekommen sind. Bis auf eine Person !!! Meine Mutter statt mich freundlich zu Begrüßen habe Ich vor meinem Zugführer und Kompaniechef erstmal eine ordentliche Backpfeife bekommen . Mit dem Satz " Du weist genau warum du diese Backpfeife bekommen hast ".

 

Mein Kompanie Chef und Zugführer waren geschockt über die Reaktion meiner Mutter und meinten "Sie solle doch froh sein das ihr Sohn wieder Heil und Gesund aus dem Ausland zurück gekommen ist" Als meine Mutter den zwei allerdings die Geschichte erzählt hat das Ich freiwillig runter gegangen sei und sie dazu noch angelogen hatte haben mich die 2 nur angeschaut und gemeint das Ich diese Backpfeife zu Recht bekommen habe !!!

Heute bin Ich selber Familien Vater und weis ehrlich gesagt nicht wie Ich in so einer Situation reagieren würde. Ich bin Froh das Ich mit diesem Kapitel abschliessen konnte und so Abschied nehmen konnte von meinem Bruder .

 

Ruhe er in Frieden wo er jetzt ist :(

 

Benutzername : Chris051078

Spielwelt : Speed1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Meine Geschichte

 

Eines Abends saß ich zuerst gedankenlos am Laptop und überlegte kurze Zeit später ob ich wieder bei Schulterglatze anfangen möchte. Meine ersten Gedanken waren „bist du blöd? „Schon vergessen wie gurkig SG ist?“ Ich dachte viel an die vergangene Zeit in der Final und entschied mich dagegen.

 

Ein paar Tage später fiel mir beim Mittagessen herrichten spontan ein, hey, du hattest dort verdammt viel Spaß aber auch viel Frust.

 

Ein Lichtblick beim späteren lesen im Forum war die Tatsache, dass die Admins nun mit Fackeln und Mistgabeln auf der Pirsch liegen und Multis jagen. Wie ergiebig sie sich dabei anstellten, konnte ich ansatzweise im Forum nachlesen. Was sie im Bereich Multis erreichten beeindruckte mich.

 

Sieht ja nicht schlecht aus dachte ich, damals waren sie nur stets bemüht. Dies war der Punkt an dem ich mich entschied, probieren geht ja. Damals hast du dich auch nicht ganz so dumm angestellt.

 

Was folgte war ziemlich schwer. Welchen Nick soll ich nutzen? Was interessiert dich? Womit kannst du dich am ehesten identifizieren. Da fiel mir Alice ein. Die Idee war geboren. :-)

 

So erstellte ich mir einen Account in der Spielwelt Speed II. Nach anfänglichem herum klicken und zurecht finden, erstellte ich mir aus Jux die Truppe „Umbrella“. Passt zwar thematisch nicht zu 100%, macht nichts, ist nur ein Browsergame. Ich klickte mich ein paar Stunden eher lustlos im Spiel durch und war fast geneigt wieder aufzuhören.

 

Es kam was ich so nicht erwartete: Feldpost! Hey, du greifst mich mit deiner Truppe an, Umbrella ist ein cooles Thema. Ich liebe die Filme, darf ich bei dir mitmachen? Ich war verdutzt und sagte nichtsahnend was folgen sollte zu. Nun waren wir zu Zweit in der Truppe. Die Skepsis, einen weiteren zu finden damit die Truppe nicht gelöscht wird war allgegenwärtig. „Ich frage mal“ erwähnte ich Schnacker und schrieb ein paar truppenlose an. Die Resonanz war enorm. Sehr schnell kamen die ersten Zusagen und Umbrella war save.

 

Wir spielten ein wenig und mein Ehrgeiz wuchs von Tag zu Tag. Immer mehr kamen in unsere Truppe und wir wurden erfolgreicher. Durch die Erfolge der letzten Tage wurde ich mutiger und schrieb als ganz kleines Licht in dieser Spielwelt ein paar Generäle mit mehreren Sternen an. Sehr zaghaft und vorsichtig formulierte ich meine Mails, mir war mulmig und ich fühlte eine Vermessenheit. Erneut wurden meine Bemühungen mit Erfolg gekrönt. Wusste zuerst nicht wie mir geschieht und war entsprechend überrascht, dass mir dieses Vertrauen entgegen gebracht wird, besonders da immer mehr zu uns kamen und aus Überzeugung, wurden Freunde und Bekannte gleich mitgebracht.

 

Wer mich im Einzelkampf angriff und in keiner Truppe war, bekam Post und wurde teilweise sofort für Umbrella rekrutiert.

 

Gepusht von diesem Zuspruch entschied ich, allein als Truppe ist ja auch irgendwie doof. So schrieb ich die Fighters an und fragte wieder ganz vorsichtig wegen einem Bündnis an. Eine Zusammenarbeit unserer Truppen kam zustande, was mich wiederum überraschte. :-) Gewohnt war ich eigentlich, Truppen an den Spitze der Highscore gehen nur ganz selten Bündnisse ein.

 

Wir spielten eine ganze Weile und arbeiteten weiter am Aufbau unserer Truppe. Bis ich eines Tages Feldpost erhielt. Wollt ihr in einen größeren Stützpunkt umziehen? Wir fusionieren und bevor der Stützpunkt gelöscht wird, könnt ihr dort gerne einmarschieren. Es musste alles ziemlich schnell gehen und so zogen wir in einer Nacht- und Nebelaktion noch vor dem Weihnachtsevent in den Stützpunkt um.

 

Seitdem spielen wir fleißig unser Spiel und verbesserten Umbrella immer weiter.

 

Mein Fazit aus der Zeit seit dem 24.10.2014, dem Tag an dem ich meinen Account erstellte:

 

egal was in der Vergangenheit war, durch eine längere Auszeit und die anschließende Wiederkehr, sieht man alles viel entspannter und macht sich nicht mehr über jeden kleinen Popel der auf den Servern klemmt einen Kopf. Man überzeugt wieder durch menschliche Sichtweisen. Wenn man sich zudem nur auf die eigene Truppe konzentriert und nicht mehr den Kopf der Betreiber zerbricht, kann man bei Schulterglatze sogar Spaß haben. :-)

 

Probiert es ruhig aus.

 

Viele Grüße

Alice

---------

Kleine Ergänzung zu meiner Geschichte. Habe die Daten vergessen. @Mods: bitte mit meinem Beitrag verknüpfen. :-)

 

Nick: Alice

Spielwelt: Speed II

Link zu mir:

http://speed2.schult...file/user/25058

Link zu meiner Truppe:

http://speed2.schult...file/troop/3039

bearbeitet von Pololon
Nachtrag zugefügt.
Hankman und Hambacher gefallen das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Leute!

 

Hier meine wahre Geschichte von meinem Kumpel und mir!

 

Ich war von 2001 bis 2005 beim Bund, als Bergetruppführer aufm Bergepanzer, stationiert in Hamburg und Frankenberg/Sa. Im Januar 2004 erhielt ich meine Kommandierung für das 2. Kontingent PRT Kundus. Dazu wurde ich als einzigster aus meiner Kompanie zum JgBtl 371 Marienberg abkommandiert. Ich kannte also keine Sau.

Am 16.03.2004 landete ich in Kundus und war dort in der Instandsetzung eingesetzt. Nach ca. 2 Wochen da unten erzählte mir meine Frau, dass sie die Nachbarstochter von ihren Schwiegereltern getroffen hatte. Die beiden gingen früher zusammen in die Schule. Die beiden unterhielten sich und kamen natürlich auch auf die "Männer" zu sprechen. Die Nachbarstocher erzählte, dass ihr Freund grade in Afghanistan ist. Meine Frau erzählte ihr, dass ich auch grade da unten bin. Nach paar Minuten kamen sie dann drauf, dass ihr Freund und ich beide zur gleichen Zeit in Kundus sind. Das verrückte an der Sache war, das wir uns noch nie gesehen hatten, obwohl unserer Frauen Nachbarn sind. Irgendwie haben wir uns über die Jahre wohl immer verpasst.

Jedenfalls sagte mir meine Frau am Telefon seinen Namen und ich solle mal schauen ob ich den finde. Ich dachte mir, kein Problem bei 180 Soldaten die wir damals da unten waren.

Vielleicht ne Woche später bin ich abends im Betreuungszelt und zocke mit meinem Kumpel Tischkicker gegen zwaei SG´s von der Schutzkompanie. Die beiden packen Sang und Klanglos ein und motzen sich gegenseitig an. Da fiel auf einmal der Name "Dani". Ich fragte ihn, ober er zufällig Daniel......... heißt. Ihm fällts wie Schuppen von den Augen und er sagte, Jo, dann bist du bestimmt der Silvio.

Wir "Nachbarn" hatten uns nun tausende Kilometer von zu Hause weg in Afghanistan kennengelernt. In den fogenden 6 Monaten entstand eine enge Freundschaft.

Der Kontakt riss nach der Bundzeit natürlich nicht ab. Wir sind im gleichen Jahr Papa geworden, unsere großen Kinder gehen zusammen in den Kindergarten und feiern dieses Jahr zusammen Schuleintritt. Sie werden in die gleiche Klasse gegen.

Wenn wir Zeit haben treffen wir uns auf ein Bier oder helfen uns gegenseitig bei Baumaßnahmen.

 

Alles in Allem hat mir der Einsatz nicht nur ne Menge Lebenserfahrung, sondern auch nen guten Freund beschert. Und wie sich sie Papa´s von unseren Kindern kennengelernt haben, diese Geschichte werden sie wohl noch in ein paar Jahren erzählen.

 

Erlebt und geschrieben von: ETS_Heizer aka Silvio aus der Final

Hambacher gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Moin Kameraden,

 

hier meine Kurzgeschichte an der ich immer wieder mal denken muss und heute drüber schmunzeln kann.

 

Ich war als HG UA auf den Uffz Lehrgang in Delmenhorst lang ist es her...

 

Ich habe mich damals recht spät entschieden die Uffz Laufbahn einzuschlagen und habe mich dann aber auch darauf gefreut.

Am 2 oder 3 Tage des Lehrgang, hatten wir ein großes Antreten. Alle Kameraden wurden nach Truppengattung aufgestellt. Ich stand natürlich bei den Heeresfliegern.

 

Ich weiß nicht mehr wer es war, ein Herr mit Goldenen Eichenlaub tritt vor, es kommt zur Meldung und der anschließenden Begrüßung. Der General "schieß mich Tod" schaut in die Runde, hebt die Hand in Richtung der Kämpfenden Truppen und grüßte mit "guten Tag Soldaten" direkt im Anschluss zeigte er auf uns den Heeresfliegern und Grüßte mit "guten Tag Heeresflieger" !!

 

Ich musste kurz darüber nachdenken wie Er dass jetzt meinte, während andere in der Reihe schon überlegten eine Beschwerde zu schreiben! Heute kann ich drüber schmunzeln. Am Ende des Lehrgangs wurden von zig Lehrgangsteilnehmer genau 6 Kameraden beim Abschlußantreten nach vorne befohlen. Der General rief aufgrund meiner "langen Dienstzeit" auch mich als Heeresflieger nach vorne. Ich wurde direkt zum Uffz befördert, vor all diesen Leuten und dieser General sagte dieses mal etwas leiser zu mir "jetzt kann man auch zu Ihnen Soldat sagen" und klopfte auf meiner neuen Schulterklappe. :bier: 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Fish
Final
 

An einem späten Nachmittag blickt der Kommodore aus dem Fenster im zweiten Stock des Stabsgebäudes und sieht den OvWa auf einer seiner Runden. Sein geschulter Blick sieht sofort, das der Wachanzug des jungen Leutnants nicht korrekt ist, - es fehlt das schwarze Koppel.
Er öffnet das Fenster und ruft den Leutnant zu sich, um ihn zur Rede zu stellen.

Dieser ist sich seiner Schandtat durchaus bewusst und macht sich schweren Herzens auf dem Weg zu seinem Kommodore,  um den fälligen "Anschiss" entgegen zu nehmen. 

Aber was war das? An einer Garderobe im zweiten Stock hängt doch tatsächlich ein schwarz glänzendes Koppel. 

Man muss auch mal Glück haben im Leben, denkt sich der bis eben noch Todgeweihte, schnallt sich das Koppel um und meldet sich wie aus dem Bilderbuch bei seinem Vorgesetzten. 

Der Kommodore traut seinen Augen nicht, als er den sich Meldenden mustert.

"Ääh, Herr Leutnant, ich wollte mich noch einmal persönlich bei ihnen für die Ausrichtung des gelungenen Offizierabend bedanken" stammelt der sichtlich irritierte Oberst.

Der Leutnant bedankt sich , meldet sich ab und auf dem Weg in das Erdgeschoss hängt er das Koppel wieder ordentlich an die Garderobe.

Der Oberst blickt unterdessen immer noch irritiert aus seinen Fenster und traut seinen Augen kaum,  als er den Leutnant schon wieder ohne korrekten Wachanzug erblickt. Er ruft diesen wiederum zu sich um ihm auf das fehlende Koppel anzusprechen.

Der Leutnant macht sofort kehrt, legt an der Garderobe das Koppel an, um sich kurz darauf erneut in einem vollständigen Anzug zu melden.

Als der Oberst den Soldaten erblickt ringt dieser sichtlich um Fassung. "Ääh, mmh, ich hatte noch vergessen ihnen mitzuteilen, das auch alle anderen geladenen Gäste von dem Offizierabend  begeistert waren"

Der Leutnant bedankt sich erneut und meldet sich ab. Wie gewohnt legt er an der Garderobe das Koppel ab  und verlässt das Gebäude.

Inzwischen war der S3 StOffz in das Dienstzimmer des immer noch aus dem Fenster blickenden Kommodores getreten, als dieser ihn fragt: " Herr Oberstleutnant, was sehen sie da draußen? " "Den OvWa", Herr Oberst, "aber sein Wachanzug ist nicht vollständig, es fehlt das schwarze Koppel." 

Darauf der Oberst: "Ja, das dachte ich auch ...."

Hambacher gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es war 2001 bei meiner Rekrutenbesichtigung, 

 

ich war der Truppführer für den Streifengang (insgesamt 6 Panzerschützen). Voller , heller Mond und keine Bewölkung in den Nächten unserer Rekrutenbesichtigung. Platz der Gruppe war eingerichtet und es war ca 21 Uhr. Die Alarmposten besetzt und eine kleine Gruppe sollte nun den nächsten Streifengang durchführen. Der HFW beschloss mich zum Streifenführer zu machen. Los ging es, vorbei an den Alarmposten in robbender oder kriechender Fortbewegungsform. Parolen Abfragen und Stand der Lage erklären lassen. Weiter ging es durch das Waldgebiet hinter dem Platz der Gruppe. Hier hörten wir geraschel im Laub und merkwürdige Schritte. STELLUNG sagte ich leise zu meinen Landsern. Es erfolgte eine fast professionelle Absicherung zu allen Seiten. Das Rascheln kam immer näher, trotz des Mondscheins konnten wir niemanden ausmachen, wir verharrten noch eine Weile, bis das Rascheln nun nicht mehr vor uns war, sondern schon rings um uns. Wir sahen nur schatten, die sich ziemlich flott aber auch wieder langsam bewegten und auch kurzzeitig auf einem Punkt verblieben. Mir ging alles mögliche durch den Kopf: "Überfall durch andere Rekruten, eine Probe unserer Zug - bzw Gruppenführer, Wildschweine".... Wildschweine!!! Oh man dachte ich und roch schon einen ziemlich strengen Geruch, den ich durch die Jagd mir meinem Opa immer kannte. Was machen wir nun, nur nicht vor Panik weg laufen, bestimmt aber auch nicht hier bleiben. Also einen geordneten Rückzug, direkt zum Platz der Gruppe. Alarm bereitschaft wurde dort sofort hergestellt und das schwere MG in stellung gebracht. Der ganze zug blieb in den Alarmposten bis die Sonne aufging. Zugführer und die anderen Dienstgrade schlummerten nach der groben Weckaktion weiter. Dann kam unser Gruppenführer und befahl, dass wir nachsehen sollten, was es war. Eine kleine Gruppe wurde abgestellt und erzählte uns von einem Umgegrabenen Wald. Wir hatten Kontakt mit einer ziemlich großen Rotte Wildschweine gehabt und hatten Glück, dass die Bachen uns nicht als Feinde ansahen, nach der Woche im Biwak dachten die Schweine wohl wir wären Teil der Rotte, nach unserem Geruch zu urteilen.

 

Das war ein sehr tolles und prägendes Erlebnis für mich. 

 

MKG Gandy69 Stellv TF der Volksfront Elite der Speed1

JackDaniels gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es ist gerade 22 uhr und ich wollte nach einer harten woche im ausbildungscamp und viel rumgeballer auf der schiessbahn nur noch schlafen gehen,ich dachte mir noch schnell ein kühles bierchen und dann ab in die koje.doch da klingelte es auf einmal auf einmal an meiner haustür.ich dachte mir wer in gottes namen ist das denn jetzt um diese späte uhrzeit.ich trödelte langsam zur tür in der rechten mein kühles blondes und öffnete die tür.da fiel mir doch glatt vor schreck die flasche aus der hand da stand doch warhaftig und in farbe mein höchster vorgesetzter.ich stotterte guten abend herr general ähmm was öhmmwie kann ich ihnen behilflich sein?

 

er antwortete kurz in in einem bestimmten ton:herr hauptmann entschuldigen sie bitte die späte störung aber ich muss ihnen leider mitteilen das sie dazu auserwählt wurden morgen früh 0700 am flughafen zu sein um unsere manschaft im auslandseinsatz zu unterstützen...sie müssen morgen fit sein weil 3 kameraden unserer manschaft gekitnappt wurden und sie dem team zur befreiung eingeteilt wurden.ruhen sie sich aus wir sehen uns morgen früh zum antreten.er drehte sich um und ging einfach er lies mich stumpf mit meiner flasche in der rechten dort stehen.ich schloss die tür und fragte mich habe ich das gerade geträumt oder war das echt?ich schaute nochmal schnell aus dem fenster und ich sah gerade noch wie er in den wagen stieg und davon fur.nagut sagte ich mir du bist nunmal soldat und kämpfst für deine kameraden also lasst uns mal die nächsten tage schnell ein paar kameraden befreien gehen.ich  trnk die flasche bier noch schnell aus machte noch 50 liegestütze und sprang dann in meine koje.ich fragte mich noch kurz vorm einschlafen was mich wohl dort unten im ausland erwarten würde es ist ja schliesslich krieg da unten aber dann schlief ich wohl ein.ende der geschichte tag 1:

 

diese geschichte stammt von cobra aus der speedwelt 2

 

PS:fortsetzung folgt wenn es gewünscht wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also, ich erzähl euch eine Geschichte die mir tatsächlich so 1994 passierte.

Im Januar 1994 wurde ich eingezogen nachdem ich mich freillig meldete. Ich hatte das Glück die Grundausbildung meines Wehrdienstes im 4./Luftwaffenausbildungsregiment 2 in Büdel/ Niederlande (nähe Weert, bei Eindhoven) zu machen. Dies hatte nicht nur den Vorteil dass wir doppelten Wehrsold bekamen nein wir konnten auch Alkohol und Zigaretten steuerfrei einkaufen und verzehren.

Am Abend nach dem Dienst sind wir immer mit einigen Kameraden ins Mannschaftsheim gegangen. An einem Abend hatte ich leider nicht genug Geld mitgenommen und der Abend war noch jung. Also ging ich nochmal zurück in unser Kompanie Gebäude auf meine Stube um etwas Geld zu holen. Der kürzeste Weg führte mich so wie jeden Abend über den Exerzierplatz.

Im Dunkeln kam mir ein Kamerad entgegen. Als er an mir vorbei war drehte er sich plötzlich um und brüllte mich von hinten an:

"Soldat können sie nicht grüßen"?
Erst jetzt erkannte ich den Oberstleutnant, unseren Geschwaderkommandeur. Da ich schon etwas getrunken hatte antwortete ich ohne zu überlegen:

"Entschuldigung Sir, ich wüsste nicht von wem"?!
Er schnappte nach Luft und brüllte mich wieder an. Obwohl ich kaum ein Wort verstand sah man ihm an dass ich ihn verärgert haben musste. Nachdem ich ihm meinen Namen und den Namen meines Zugführers nannte durfte ich weitergehen.

Am nächsten Tag verhängte er gegen mich eine Disziplinarstrafe wegen Beleidigung eines Offizieres in Höhe von 50 D-Mark die mir von meinem Wehrsold abgezogen wurden. Das tat echt weh, damals war es eine Menge Geld für mich, aber heute kann ich nur noch darüber lachen. Es sollte auch nicht die letzte Disziplinarmaßnahme für mich gewesen sein, aber dazu vielleicht ein andernmal mehr...

 

Grüße

Einsamer_Wolf

 

Ingame: Einsamer_Wolf

Welt: Final
--
 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

von Dennis1987

Spielwelt: Final

Handlung der Geschichte: Von mir selbst/Bundeswehr im Einsatz/Gemeinschaft im Einsatzland

 

 

Einsatzland Kosovo/KFOR

 

 

Ich war 2012 zum ersten mal im Einsatz. Der erste Einsatz sollte für mich was besonderes sein, da ich mit meinen Kameraden aus der eigenen Kompanie dahin verlegte. Wie viele sicherlich die erfahrung schon gemacht haben, werde ich nicht alles erzählen mit der Vorbereitung und auf dem weg ins Einsatzland selbst. Ich fange mal bei dem Abschied von den Liebsten an. Der viel mir sehr schwer, aber ich freute mich dennoch auf den Einsatz. Es kommt einen ewigkeiten vor bis man von zuhause abgeholt wird und bis ins Einsatzland vergeht die Zeit einfach nicht! Endlich mal angekommen war es schweine Kalt und sehr viel Schnee. Wir hatten zur Anfangszeit etwa -15 Grad und ca. 0,5m Schnee. Schnell eingelebt geviel es mir dort auch, es gab jede menge zu tun und eine grosse TMP stand an ( TMP/ TechnischeMaterialPrüfung, bei uns HU/AU genannt ). Während der TMP wurde das Wetter immer schlechter und wir hatten schon mit der Kälte in der Halle zu Kämpfen. Tiefstwerte von bis zu -25 Grad und 4 Tage hintereinander 0,5m Neuschnee! Dann geschah es: In der Nacht zum 11.02.12 stürtze eine Lawine, bei Restalica ca. 60KM südlich von Prizren, in ein kleines Dorfstück. Es wurden 2 Häuser verschüttet und 12 Personen vermisst. Unser Kdr zögerte nicht lang und stellte eine Unterstützungsgruppe zusammen. Als erstes wurde unsere Schneefräse dahin geschickt. Auf dem Weg zum Lawinenunglück kam es ca. 300m zur einer Panne bei der Schneefräse und nun kam ich zum Einsatz. Mein Gruppenführer und Ich machten uns zusammen mit einem Feldjägertrupp und einer Hägglund Besatzung auf dem Weg zur Unfallstelle/Unglücksstelle. Sonntag morgen um 0900 startete unsere kleine Kolonne, 60KM hört sich nicht viel an, aber wer die Landschaft da kennt weiss das es länger dauert. Wir waren ca. 4 Std unterwegs und die Fahrt war schon sehr anstrengend dahin. Es kam auch zur "kleineren" schwierigkeiten aufgrund der Wetterlage und da nicht alle mit Winterreifen oder Gleitschutzketten im Kosovo rumfahren sowie die Bundeswehr, war es doch sehr Lustig und Atemberaubend dieses mit anzuschauen :-). Wir hatten unterwegs nebenbei welche aus dem Graben gezogen und andere KFOR kräfte Abgeschleppt. Einmal waren es Türkische kräfte und einmal Kosovo Police selbst^^ Am Unfallort angekommen sah das Problem zunächst nicht Problematisch aus, es war lediglich ein Reifen von der Felge abgesprungen und es gab kein Ersatzrad zu diesem Fahrzeug. Also musste ein Vulkaniseur aufgesucht werden und dieses nahm auch nochmal Zeit in Anspruch. In derselben Zeit waren an der Lawinenunglücksstelle ca. 200-300 Personen an der Rettungsaktion beteiligt und versuchten mit Hand und Schaufel die Unfallopfer zu Bergen. Die vielen Helfer vor Ort kamen aus vielen verschiedenen Nationen und Arbeiteten Hand in Hand. Am Ende des dritten Tages war die Schneefräse wieder im Camp und die Rettungsaktion war vorbei. Am Ende des Lawinenunglücks kamen 9 Menschen ums Leben die es nicht geschafft haben.

 

Das war nur eine kurzfassung von mir zu der Geschichte. Ich freute mich am des Kontigents wieder nachhause zu meinen Liebsten :-) Artikel zum Lawinenunglück gibts noch im Internet wer mehr darüber Lesen möchte. Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick trotzdem gefallen. Bis dahin

 

MkG Dennis1987

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

"Einsam ist es hier. Und Traurig. Sprich mit mir Wanderer"

Da erzählte der Wanderer, ein gefühlsloser Veteran, den man einst verraten hatte, seine Geschichte.

 

"Es war einmal in einer kleinen Kaserne, mitten im Wald, da wurde der junge Soldat von seinem bösen Vorgesetzten, den wir anonymerweise uns nur mit einer goldenen Schnur vorstellen, immer böse veräppelt, indem er dessen Versetzungsantrag durch das BW-Faxgerät (der aus einem Papier viele kleine Papierschnippsel verwandelt) schickte. Dabei war dieser mit goldener Kordel beladene böse Vorgesetzte einer, der dem jungen Soldaten immer gefälsch...äh.. licherweise Antwortschreiben auf dessen Antrag hin ausstellte.

 

Der junge Soldat war aber nicht dumm, auch wenn er so aussah.

 

Er hinterfragte alles und telefonierte neugierig, bis er herausfand, dass die Antwortschreiben reine Fakeaccountsschreiben waren. Das machte den jungen Soldaten ebenfalls so böse wie einst seinen Vorgesetzten. Er lief den den schmalen Dienstweg aus dem Wald heraus und beschwerte sich bei einem, der mehr Gold trug, als dessen Vorgesetzter.

Der böse Vorgesetzte mit der goldenen Schnur musste dann bei dem einen antreten, der mehr Gold trug. Dabei wurde mächtig Gold abgetragen. Auch das grüne Etwas des bösen Vorgesetzten ging dabei zu bruch.

Der junge Soldat überdies war nun der "Held", denn dank ihm konnten auch die weiteren Versetzungsanträge nun per Post anstatt per BW-Fax verschickt werden. Sein Versetzungsgesuch wurde bewilligt - doch die Gefühle wurden verletzt.."

 

Der Wanderer ging von danen und stimmte dabei ein Lied an: "Oh, well, I'm the type of guy who will never settle down...."

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nachtgedanken

 

Granatensplitter, MG-Feuer, Bomben.

 

Alles fiel herab, kam auf einen zu, machte das Leben zur Hölle. Alles, was Wilhelm H. bisher erlebt hatte, war besser als das was er jetzt erlebte, ja, nichts war schlimmer, als das jetzt Erlebte.

 

Stalingrad 1942

 

Kinder, gerade 18 Jahre alt, starben für einen Traum, der nicht realistisch war, eben nur für einen Traum. Millionen waren schon gestorben, und wofür? Für einen Traum, den ein Führer versprach...

 

Für den Glauben an einen Führer, für einen blinden Glauben, ohne Wissen; und im Hass auf „die Anderen“, ohne genau zu wissen, wer „die Anderen“ eigentlich sind…

 

Wilhelm dachte nach. Was sind Menschen? Sind wir nicht alle Menschen? Alle hier auf der Erde, alle zusammen? Warum dieses Töten, dieses Ermorden?

 

Wilhelm war selbst erst 22 Jahre alt. Er hatte die Schule besucht, den Realschulabschluss gemacht und sollte den Hof seines Vaters übernehmen. Einen Bauernhof mit Kühen, Hühnern, mit Feldern voller Weizen und Gerste. Und nun war er in Stalingrad. Ein Selbstmordkommando. Befohlen von einem Geisteskranken.

 

Stalingrad. Ein Meilenstein. „Warum soll <der Russe> eigentlich schlechter sein als ich?“ dachte sich Wilhelm. Er hatte die Schnauze voll. Leben oder Tot, unter diesen Umständen spielte dies keine Rolle mehr.

 

Er schaute auf seine Kameraden. Oder das, was seine Kameraden waren. Fritz, zerfetzt im Granatenhagel, jetzt steifgefroren. Herrmann, vom MG-Feuer getroffen, tot, und gut sah er nicht aus. Die Russen, die man erschossen hatte, teilweise angefressen, weil der Kannibalismus sich durchsetzte. Kein Wunder, wenn seit Wochen nicht mal Nachschub an Nahrung und Trinkwasser kam.

 

Trinkwasser war auch ein Problem. Kein sauberes Trinkwasser hieß Infektionen. Die Cholera war gefürchtet. Zwar heute nicht mehr tödlich, aber durch das Erbrechen und den Sturzdurchfall unter diesen Bedingungen lebensgefährlich….

 

Wilhelm hatte auch Hunger. Aber wo sollte er etwas zu Essen herkriegen? In die Stadt kam nichts rein, aus der Stadt kam nichts raus. Er schaute auf Fritz, den eine Granate zerfetzt hatte. Der Oberschenkel sah ja okay aus, sollte er?

 

Angewidert schaute Wilhelm weg. Einen toten Kameraden essen, das wäre ja widerlich. Besser wäre es, man würde diese Situation beenden, ja, für immer beenden.

 

Warum MG-Feuer?

Warum Granaten?

Warum Bomben?

Warum 18-Jährige an der Front?

 

Warum hab ich so einen Hunger, nach zwei Wochen ohne Nahrung, dass ich sogar Leichen essen würde?

 

Um Wilhelm herum verschwamm die Realität……

 

Und er stand auf und trat nach vorne. Es war ihm egal, ob er erschossen werden würde oder nicht. Es war egal. Wilhelm stellte sich einfach zwischen die Fronten und sagte:

 

„Menschen“

 

Und an die Bedeutung dieses Wortes sollten wir immer denken, im Zeichen des Humanismus.

 

PS: Wilhelm starb, er wurde sofort erschossen. Aber der Humanismus lebt, er wird nicht auszurotten sein, egal, wie sich die Religioten auch bemühen. Menschen bleiben Menschen, egal, welche Hautfarbe sie haben, welcher Religion sie angehören, welches Geschlecht sie haben, welche Nationalität sie haben etc.

 

Mensch bleibt Mensch, bedenkt dieses und lasst uns zusammen Spaß haben und zusammen feiern. Und lasst uns hoffen, dass es kein Stalingrad 2.0 gibt. Die Zeichen stehen schlecht.

 

Name: ALausH

Welt: Final

Hambacher und JackDaniels gefallen das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschichten, die das Leben schreibt

Das Nachfolgende hat sich so (oder so ähnlich) an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte in Zittau zugetragen. Dort wurden unter anderem Offiziere für Rückwärtige Sicherstellung der ehemaligen NVA der DDR ausgebildet. Heute ist da wohl die Offiziersschule des Heeres zuständig - die Fachrichtung nennt sich Truppenlogistik. Auch der Hambacher aus der FINAL hat sich wohl vor vielen Jahren möglicherweise dieser Ausbildung unterzogen.

Jedenfalls saßen 4 angehende Offiziere - damals Offiziersschüler im 3. Studienjahr - abends auf ihrer Stube und spielten Skat. Plötzlich und für alle unerwartet erschallt ein Pfiff und der Ruf des UvD "Kompanie raustreten!!"

Als gehorsamer Militärangehöriger geht man flink auf den Flur und stellt sich anständig  vor seinem Zimmer auf. Der Kompaniechef (Kompanieführer) Major S. erscheint. Mit ihm der Hauptfeldwebel und der als OvD eingeteilte Oberleutnant D. - Zugführer des 3. Ausbildungszuges.

Eine Tiefenkontrolle ist angesagt. Bei diesen Kontrollen, die stubenweise unter Beaufsichtigung aller nicht Kontrollierten auf den Kompaniefluren durchgeführt wurden,  wurde von den Vorgesetzten nach illegal - also unerlaubt - in die Kaserne verbrachten alkoholischen Getränken gesucht. In der NVA gab es zu der Zeit ja das strikte Verbot - festgeschrieben im Befehl 2/84 des Ministers für Nationale Verteidigung - Alkohol innerhalb der Kaserne zu haben oder sogar zu konsumieren.  Die allgemein bekannten Verstecke wie zum Beispiel die Spülkästen oder Gardinenkästen oder Schrankzwischenräume oder oder oder .. wo man die Flaschen in Plastiktüten verpackt deponierte, nutzte normalerweise niemand. Diesbezüglich hatten wir sowieso ein "reines Gewissen".
Es erfolgte die Meldung des Stubenältesten an den KC: "Genosse Major, Stube 317 mit 4 OS belegt, 4 OS anwesend bei der Freizeitbeschäftigung" - woraufhin wir alle 4 durch den KC in unser Stube befohlen wurden. Hauptfeld und Zugführer - OvD folgten ebenfalls.
Der KC sagte: Ich rieche hier den Alkohol - also wo haben sie das Zeug versteckt? Er suchte persönlich in allen Verstecken, in den Schränken etc. - aber er konnte nichts finden.
Da die ganze Einheit kontrolliert werden sollte, verließ er also nach nur wenigen Minuten unsere Stube - ohne etwas gefunden zu haben. Wir widmeten uns also wieder unseren Skatkarten. Plötzlich wird die Tür wieder geöffnet - der Zugführer Oberleutnant D. kommt rein.

Er schaut uns "grimmig" an und fragt ganz trocken: Männers, seit wann benötigen Plastikblumen denn Wasser?  Er hatte eben erkannt, dass in der auf dem Tisch stehenden Vase nur ein paar Kunststoffblumen waren und daraus seine Schlußfolgerungen gezogen.

Mehr passierte nicht - der Klare in der Vase wurde nicht eingezogen, es erfolgte keine Meldung an den KC. Für uns war dies eine Lehre im Sinne des 11. Gebotes: Man kann (fast) alles tun - man darf sich nur nicht erwischen lassen.

Grüße an die geneigte Leserschaft

 

(446 Wörter)

JackDaniels gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

A True Story


Ich war schon Stuffz, als ich zum dritten mal Dank der BW in den USA meine Zeit verleben durfte.
Ja, das dritte mal schon, und das in 4 Jahren.

Kurze Vorgeschichte
Ich, frisch verliebt, bekomm den Einberufungsbescheid. Und? Ja, klar... Freundin hatte nen Hals, ich hatte nen Hals, und das Beste war natürlich..Ich wollte Scharfschütze bei der BW machen (ich war jahrelang sehr erfolgreich Sportschütze), aber es kam alles anders. Ich sollte zur Luftwaffe (im Nachhinein: Gott sei Dank). Also los gings... Grundi in Heide war easy, dann gings zur Stammkompanie nach Stadum/Leck in Nordfriesland. Und dort angekommen...Joa, Gott in Frankreich :D Nach der Ausbildung AAP (SGA) hatte ich das Glück, nach dieser kurzen Zeit an der Übung Roving Sands teilzunehmen, die in Texas/USA statt fand (Ich hab mir im Flieger die Gefreiten-Klappen raufgemacht :D) Bla bla, die Übung war gut, das Wetter genial, was anderes als hier bei uns........

Jo, mir hat das alles gefallen, also SaZ unterschrieben. Uffz-Lehrgang in Germersheim (Pfalz)... Am ersten Tag als Nordi natürlich genieal...meldist dich beim Pälzer, und verstehst nicht ein Wort, was er dir sagt. Aber gut, der LG war lustig, ausser dem theoretischem und äusserst langweiligen Part. Dazu jedes WE 800 Km hin und wieder zurück.
Anschließend fand noch ein LG in den USA statt, ca 2 Monate, um mir das Waffensystem (HAWK) als Truppführer beizubiegen.
Was da abging, könnt ihr euch nicht vorstellen. Das waren 2 Monate im Paradies (war vor dem 11.9.). Das war wie Gott in Frankreich hoch 6, wirklich! Anbei noch einen Gruß ans Fort Bliss in Elpaso/TX.
Ok, Ausbildung gemacht, alles gut. Im Dezember hat man sich auf den Hügeln in White Sands noch gesonnt, dann musste man ins kalte Deutschland zurück. Und das war wahrlich kein Geschenk, könnt ihr mir glauben. Aber darum geht es hier nicht.


Es geht um einen Rekord.
Zu damaligen Zeiten hieß er sogar Nato Rekord.

Ich bin mittlerweile SU, hab also schon genug AK hinter mir :)

Es geht um die Übung (wieder Roving Sands), mein drittes Mal Amerika.
Bissl Erfahrung in der Übung hatte ich ja schon, aber die erste war anfangs doch bissl chaotisch. Aber auch hier hat der Spieß sich nicht lumpen lassen, und Bier gab es frisch gekühlt aus der Eiswanne :) Selbst in der Pampa hatten wir (natürlich schwarz) Satelliten TV. Vom in D noch entfernten Kinofilm, bis hin zum Pron :D

Ach, ich vergess, um was es geht...
Die Rekorde
Es war einmal....nein...Es war so:
Ex Hawkis kennen das ja vielleicht :)
Es gibt in der Waffengatung HAWK das Auspacken der Raketen aus ihren Schutzcontainern. Die Raketen sind dort unter Unterdruck zerlegt untergebracht. Bei dem "Decanning" wird die Rakete wieder rausgeholt und zusammengebaut. Und das ist der Part, um den es hier geht.
Ich erklär mal kurz das Decanning: Container mit der Missile drin..Deckel abschrauben, Rakete elektisch durchmessen. Wenn ok, dann weiter: 2 Schlitten: 1 Rakete, 2, Wings (Flügel).

Wir haben dieses Decanning in Deutschland Tag ein Tag aus trainiert...Die Zeiten lagen bei ca 25-30 Minuten.
Und dann gab es diesen Nato-Rekord von 18 Minuten. Aufgestellt von dem HFw, der diesmal unser Leader in der Group war.

HFw Hansi  war der Rekordhalter, aber er wusste, da geht noch was!

Es kam, wie es kommen musste...Die holländische Kompanie hat uns deutsche herausgefordert. Also hies es erstmal in der Pampa üben üben üben. Wir mussten uns intern gegen Bananenlutscher durchschlagen. Ein internes Duell brachte uns dann ans Gemachte. ( Wir schon Rekord gebrochen mit 16,... und die mit über 30 Minuten). Da hieß es dann, noch mehr üben. Wie geil: wir konnten am Tag pnennen :D (Haben früh morgends geübt, dann wieder abends, wenn es kühl war).
Wir haben geübt wie die Bekloppten, täglich. immer wieder. Früh morgends und spät abends dann lange Telefonate mit der Freundin in Deutschland. Das war schon etwas blöd wegen der Zeitverschiebung von 8 Stunden, aber das kannte ich ja schon.
Und dann kam der Tag der Tage...Das Duell Holland gegen uns.

Es war wie gewohnt früh, also raus mit den Gebeinen und rein in die (US)Kantine. Lecker Omlett mit allem drin, was man begehrt :) Dann noch fix rauchen gehen, und dann ging es auch schon los.. Uaaaa
Zittrig wie bei jeder Prüfung stand man nun da, mitten in der texanischen Pampa.
Nach ner Zeit( die Helden brauchen mal wieder länger) war man auch ganz entspannt Und dann trafen sie ein. Die Checker waren da, also Puls hoch von Ruhe auf Action. Haha :)
In Deutschland macht man den ganzen Kram auf glattem Betonboden. Also seid auf die Zeit gespannt! Hier in der Pampa ist es draußen in der Kacke, Wüstensand, absolut kein glatter Untergrund.
Ok, der Start kommt, die Stoppuhr rast los. Wir Irren legen los. Container aufschrauben. Es klappt alles perfekt. Unser Loaderfaher (Loader= Be/Entladefahrzeug mit Kettenantrieb) ist perfekt drauf. Der Aal ist elektisch durchgemessen, alles ok, weiter. Oberer Schlitten raus, alles in Eile. Unterer Schlitten raus, der Aal liegt im Bock. Die Wings in Eiltempo angeschraubt, mit dem Drehmomentschlüssel alles auf Sollmoment angezogen. Perfekt, der Aal liegt bereit, Missile operational und Stoppuhr aus.
Der Zeitnehmer zappelt rum, ist ausser sich. Ich halt ihn und nehm seinen Uhrarm, um auf die Stoppuhr zu schauen. Ich fiel echt vom Glauben, als ich diese Zeit sah...das glaubt mir doch niemand, dachte ich mir. Wahnsinn...
Offizielle Zeit: 12 Minuten, 11 Sekunden !! Ist das nicht ne geile Zeit? Das haben wir im Camp so gefeiert, das könnt ihr euch nicht vorstellen. 1211 war dann auch die Zahlenkombie zu unserer Baracke. Und diese Zeit ist auf Wüstenboden enstanden, nicht auf deutschem Beton! Das war eine Glanzleistung. Vielen Dank noch an Hansi K., besser gehts nicht.

Das war es...SU decki...1./FlaRakGrp39
Gibt es heute nicht mehr. An allen ehemaligen Hawkis...Missile away!


Name: 3457 Welt: Speed2

PS. Ich bin nicht der perfekte Schreiberling, aber die Story hab ich bis heute nicht vergessen

Hambacher und JackDaniels gefallen das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Guten Tag Kameraden, hier mal meine Geschichte für das Event:

 

Es war einmal in einem Land umgeben von Bergen, dort befand sich ein kleines Logistikbataillon. Dieses Logistikbataillon war verantwortlich für die Versorgung von Truppen, die sich auf einen Einsatz vorbereiten oder sich bereits im Einsatz befinden. Zu den Aufgaben dieses Bataillons gehörten unter anderem auch Transporte zur Beschaffung und Ablieferung von Material. Eines Tages musste ein dringender Transport durchgeführt werden, da sich aber ein Teil des Bataillons im Auslandseinsatz befand und grade die Urlaubszeit angefangen hatte, waren nur noch wenige Soldaten im Dienst, die diesen Transport durchführen konnten, erschwerend kam hinzu, dass außer dem Unteroffizier vom Dienst mit seinem Gefreiten vom Dienst nur noch der Kompaniechef im Dienst war. Der Kompaniechef entschied, dass der Unteroffizier den Transport durchführen soll, als Beifahrer solle er den lebensgroßen Goldbären hernehmen, der im Gemeinschaftsraum der Kompanie stand. Gesagt… getan…und schon eine halbe Stunde später war der Unteroffizier auf dem Weg.

 

Etwa eine Stunde nachdem der Unteroffizier aufgebrochen war, klingelte das Handy des Geschäftszimmersoldaten, es war der Unteroffizier, der den Kompaniechef erreichen wollte, aber dessen Nummer nicht hatte. Da der Geschäftszimmersoldat noch liegengebliebenen Papierkram erledigen wollte, befand er sich zum Zeitpunkt des Anrufs im Geschäftszimmer und wusste, dass der Chef noch in seinem Büro saß, er ging daher nach nebenan und reichte dem Chef sein Handy. Nach dem Telefonat bat der Chef seinen GeZi-Soldaten um den Ausdruck sämtlicher Vorschriften, die mit dem Transport und mit den Lenk- und Ruhezeiten zu tun hatten, dies konnte nur Unheil bedeuten. Noch während die letzten Seiten der Vorschriften aus dem Drucker kamen, war der Chef schon dabei, die Vorschriften genau zu lesen und wichtige Textpassagen zu markieren. Es dauerte dann auch nicht mehr lange, bis der Geschäftszimmersoldat erfahren sollte, was da vorgefallen war, denn der Unteroffizier stand in Begleitung zweier Hauptfeldwebel von den Feldjägern im Geschäftszimmer und bat darum, zum Chef durchtreten zu dürfen.

 

Im Büro des Chefs ging daraufhin eine Diskussion zwischen den Feldjägern und dem Kompaniechef los, dieser schickte den Unteroffizier wieder auf den Transport und bat darum, die Tür hinter sich zu zu machen, wenn er das Büro verlässt. Nach einer Weile wurde es aus dem Büro immer lauter, bis es irgendwann so laut war, dass der Soldat im Geschäftszimmer seinen Gehörschutz aufsetzte. Ganz betroffen kamen die Feldjäger nach etwa einer halben Stunde wieder aus dem Büro und zogen von dannen. Nun erfuhr auch der Soldat endlich, was los war und warum der Unteroffizier mit den Feldjägern zurückkam. Nach Meinung der Feldjäger hatte der Unteroffizier keinen Beifahrer dabei, was aber in einem LKW Pflicht sei und auch eine Sondergenehmigung zum Fahren ohne Beifahrer konnte er nicht vorweisen, daher haben sie die Weiterfahrt untersagt und ihn zur Kaserne zurück eskortiert. 

 

Letzten Endes hat sich der Kompaniechef gegen die Meinung der Feldjäger durchgesetzt, nicht zuletzt, weil er in vorigen Verwendungen schon als Fahrlehrer und als Fahrlehrerprüfer tätig war. Die Anschuldigung, es sei kein Beifahrer im LKW gewesen konnte er widerlegen, immerhin saß der lebensgroße Goldbär auf dem Beifahrerplatz, auch die Behauptung, es handelt sich dabei nicht um ein bei der Bundeswehr zulässigen Beifahrer, da der Goldbär ja schlecht Anweisungen an den Fahrer geben konnte oder ihm Hilfestellung geben konnte, war nicht gerechtfertigt, immerhin stand nirgendwo in den Vorschriften, dass der Beifahrer lebendig sein muss. :lol:

 

Die Geschichte beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit :D

 

Spieler: MarcelS

Server: WBK 1

JackDaniels und Hambacher gefallen das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mein Tribut an "Sunny" - auf einer wahren Begebenheit basierend

Oktober, 2010: Durch eine Freundin war ich auf "Schulterglatze" gestoßen. Ihr Bruder, zu dem sie sehr aufschaute, arbeitete beim Bund und sie hatte selbst vor einmal den Berufsweg zur Soldatin einzuschlagen. Mir machte das Spiel äußerst viel Spaß: täglich ein paar Minuten vom Alltag abzuschalten, Zeit in einer Internet-Community zu verbringen und mit "Sunny" zu chatten.
Ich mochte "Sunny" von Anfang an. Er hatte mich angeschrieben und aus einer kleinen Plauderei wurde schnell mehr. Wir telefonierten nächtelang und nach ein paar Wochen verliebte ich mich in ihn. Er war Soldat in Frankfurt, ich Schülerin in Osnabrück - doch trotz der Entfernung beschlossen wir uns zu treffen.
Ich war wahnsinnig aufgeregt, als ich ihn am Bahnhof abholte. Nie werde ich seinen Blick vergessen als wir uns das erste Mal gegenüberstanden. Wir frühstückten gemeinsam und er fragte mich immer wieder liebevoll ob ich mich wohlfühle. "Sunny" sorgte sich sehr um mich. Er versuchte alles um mir diesen Tag unvergesslich schön zu machen und entjungferte mich in einem Hotelzimmer. Als sein Zug kam um ihn zurück in seine Heimatstadt zu bringen versprach er mir, wir würden uns in den kommenden Wochen aufjedenfall wiedersehen.

"Sunny" und ich sahen uns jedoch nur dieses eine Mal. Wenige Wochen nachdem wir uns getroffen hatten erzählte er mir, er hätte die Nachricht bekommen für ein halbes Jahr nach Afghanistan zu müssen. Ich war sehr bestürzt und besorgt doch er wollte nicht dass ich auf ihn warte. Unter Tränen schwor er mir sich zu melden wenn er wieder in Deutschland wäre.

Ein Jahr lang wartete ich auf seinen Anruf...


Oktober,2011: SMS-Verlauf (aus dem Gedächtnis zitiert)

"Hey, Sunny...weißt du noch wer hier ist??? Es ist genau heute ein Jahr her und ich hab immer noch nichts von die gehört!!!"
"Ähm... nein wer bist du?"
"Johanna hier! Du hast mich vor nem Jahr geknallt und mir versprochen dich zu melden wenn du wieder dabist!"
"Sunny ist in Afghanistan gefallen. Ich bin sein Bruder und hab sein Handy bekommen."

An diesem Abend telefonierte ich mit seinem wenige Jahre jüngeren Bruder. Er erzählte mir von "Sunnys" Tod in Afghanistan. Ich war geschockt, enttäuscht und wütend zugleich.
Ich weinte am Telefon und sein Bruder weinte auch. Zwei Stunden redeten wir über "Sunny" und seine Familie, über den Verlust und darüber wie es mir in der Zeit ergangen war.

März, 2015: Ich bin mir heute nicht mehr sicher ob "Sunny" wirklich in Afghanistan gefallen ist, oder ob er dies vortäuschen lassen hat um sich nicht mehr mit mir auseinandersetzen zu müssen. Ich HOFFE dass er es nur vorgetäuscht hat, denn auch wenn das alles schon so lange zurückliegt danke ich ihm immernoch für die unvergesslichen Stunden in dem Hotel. "Somewhere over the Rainbow" von Israel Kamakawiwo'ole flimmerte damals über den Hotelfernseher...und jedesmal wenn ich dieses Lied irgendwo höre muss ich immernoch an "Sunny" denken und hoffe dass er lebt, irgendwo, glücklich ist mit einer neuen Frau, vielleicht eine Familie hat und manchmal noch an mich denkt...
Das ist mein Tribut an "Sunny" - ob du lebst oder tot bist - Ich werde dich nie vergessen!

JackDaniels gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

                                                               Wie ich zum Experten wurde

Meine Geschichte hat sich 1981 ereignet, zu dieser Zeit habe ich meinen Wehrdienst beim Pi/ Bitl 620 geleistet. Im Sommer 1981 befand sich unsere Kompanie auf dem Schießplatz Schleswig um dort ein Gefechtsschießen durchzuführen. Nachdem Antreten bekam ich von unserem OLT Stein* den Befehl unserem LKW Fahrer beim entladen zu helfen. Nachdem der Beifahrer und ich die Klappe runtergelassen hatten stellte ich meine Waffe gegen den LKW da sie beim tragen zu hinderlich war. Der Fahrer des LKWs sah das der Weg den wir mit den Kisten zurücklegen mussten zu weit war und beschloss daher durch zurücksetzen den Weg zu verkürzen. Leider Wuste er nicht das ich mein G3 gegen den Wagen gestellt hatte und so fuhr er zurück und meine Waffe wurde dabei überrollt. Nachdem wir die Waffe unter dem LKW hervorgeholt hatten sahen wir das der Lauf in einem Winkel von 15 Grad verbogen war. Ich ging zu meinem OLT um ihm Meldung darüber zu machen das meine Waffe defekt ist und ich mit ihr nicht am schießen teilnehmen kann. Er fragte mich ob ich neuerdings Dienst in der Waffen Inst. machen würde und daher Experte für Waffentechnik bin oder ob ich schon versucht hätte mit der Waffe zu schießen. Beide fragen musste ich mit nein beantworten. Er befahl mir mich beim schießen zu melden, da sollte der Leitende des Schießens darüber entscheiden ob die Waffe schussfähig ist oder nicht. Schon beim betreten der Schießbahn gab es ein großes Gelächter und Gegröle über den zustand meiner Waffe woraufhin OLT Stein auf die Schießbahn rannte um für Ruhe zu sorgen. Da er nun die Waffe nun das erste mal persönlich sah konnte auch er sich das lachen nicht verkneifen. Irgendetwas muss mich an diesem Tage zum Experten für Schusswaffen gemacht haben denn meine Versetzung auf die Waffenkammer bekam ich drei Wochen später.

 

* Name geändert

Bismarck1123

Speed 1                      

JackDaniels gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

meine Geschichte ist meine Geschichte

 

Ich komme aus der ehemaligen DDR und habe meine beste Jugend in den 80ziger verbracht.Ich war damals ein Rabauke,die Haare blond - schwarz gefärbt,Iro,Ohrriinge,meine Hosen oder wie man es nannte zum größten teil selber gefärbt und umgenäht.Ich sah für die Erwachsenen weggesperrt aus aber bei den Mädels war ich schon ein kleiner Star.Mann kannte solche wie mich nicht in der DDR.

 

Jedenfals war ich schon über 18 jahre und bei der Musterung gewesen.Meine Einberufung stand kurz bevor.und ich hatte voll Muffe davor.

bei uns in der DDR waren Soldaten nicht besonders gerne gesehen.Das hatte mit den System zu tun.Wenn die jungen Soldaten Ausgang hatten war es Pflicht in Uniform auf Ausgang zu fahren.Ein umziehen war nicht erlaubt.Das paßte schon mal garnicht mit meinen Haaren und Klamotten.

Das nächste Problem war ,das Soldaten bei uns auf Disco zu 100% stress hatten ,es gab halt was vorn sender.Sie fiehlen auch so toll auf mit ihren häßlichen Uniformen.Als Prügelball der Nation zu enden war nun auch nicht mein großes Ziel.

 

Komme wie es komme dachte ich ,ändern kannste eh nix wenn nicht im Knast landen möchtest.Davor war die Angst noch größer.

Wir schrieben das Jahr 1989 Sommer.Im Briefkasten lag etwas ,meine Einberufung.

 

Ziemlich ungünstig,ich hatte meine Arbeit gerade hingeschmiessen,war auf den Montagsdemos und eigentlich nur am Party machen.ich genoss meine Leben und da war kein Platz für die Fahne (so nannte man bei uns die VolksArmee)

 

Ich weiß noch wie heute,nach einer durchzechten Nacht,halb breit packte ich mein kleines Köfferchen und eierte zur Kaserne.JA,sie war von meiner Wohnung zu Bein, 15 min laufweg entfernt.Das war neu bei uns in der DDR.Normalesweise wurde man in eine andere Stadt einberufen,um so länger der Weg des so besser.

 

Okay,ich kam da an ,vorne in der Pförtnerbude ,rechts/links schranken saß ein Soldat drin.Das muß man sich wie solch alten Fahrkartenschalter vorstellen.Ich klaschte den meine Einberufung auf das kleine Tischchen und sah ihn mit meinen roten aufgeqolten Augen an.

Er meinte:,,ich sei zu spät ,die Kaserne wird geschlossen " innerlich dachte ich geil alter und konnte mein Grinsen kaum unter Kontrolle halten.Ich fragte was nun,

Er sagte ich soll erstmal nach Hause gehen und ich bekomme Post.

Bissel Angst war dabei,es war so in der DDR,kam man solche Befehle nicht nach hatte man Abends die Stasie im Hause und man wurde mitgenommen.Unterm Urteil war ganz sicher schon die Unterschrift gesetzt und da gabs Knast für.

 

Irgentwie wars mir aber auch egal,ich machte weiter Party und genoss mein Leben in vollen Züge bis eines Tages ein Brieflein kam von der Armee.Da stand unglaubliches drinnen.

Ca. in der Art,ich sein nichht tragbar für die Armee und sie wollen mich nicht haben ???? Fragezeichen dachte ich ????

 

Ja leute,ich war Vorbstraft.Meine erste Gerichtsverhandlung hatte ich mit 18 Jahre weil ich einen Fahradlenker geklaut hatte.Das zweite Ding war,ich als Stadtmensch ging nur auf Dörfern zur Disco.Als meine Jungs mal breit waren haben wir im Dorf so einige Hühnerställe aufgemacht und die teile flattern die Straße lang .Man war da was los und voll lustige Aktion.

 

Die Moral der Geschichrte ist,der fahradlenker und das rauslassen der Hühner hatte mich vor der Fahne bewährt.Vorbestrafte nehmen sie nicht :-)

Somit war ich nie bei der Fahne oder beim Bund gewesen.

 

Heute ,älter zurückblickend finde ich es schade und es hätte vielleicht so manche Weichen in meinen Leben anders gestellt.Mein Leben lief nicht ganz so super.Aus unseren Partys wurden irgentwann Strteifzüge durch die Nacht um die Partys finnanzieren zu können.Die DDR ist gefallen und wir hatten 1989-1991 einen rechtsfreien Raum.Keiner wußte was geht bei der polizei.Die hatten  alle Angst durch ihre Stasievergangenheit ihre Jobs zu verlieren und waren auf einmal das Gegenteil von früher.

 

Das Ende der Geschte waren einmal 6 Moante Urhaft.Entlassung und bei der nächsten verhandlung gabs 2 Jahre und 8 Monate Haft.Das hatte mein Leben geprägt.

Heute bin ich alleinerziehend,seit 14 jahren keine Starftaten mehr und führe ein langweiliges Leben :-)

 

Das war meine Soldatengeschichte,ich hatte auch was von mein Opa aus Stalingrad ezählen können.Er kam zurück und ist 1988 an einer Kugel gestorben die man im Krieg nicht entfernt wurde und diese ist gewandert .Handdircvhschuss alles bei,vielelicht nächtes Jahr.

 

gruß schlippergummi

 

schlippergummi ist Speed 2 und heißt  KrafTundFroide.Vergessen gehabt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Der Mauerfall

 

Der Eine oder Andere wird sich persönlich an die Ereignisse des 9. November 1989 erinnern können.

Ich für meine Teil, war zu diesem Zeitpunkt Soldat und knapp 1 Monat zuvor zum Unteroffizier befördert worden.

Unsere Kompanie stellte für den Monat November die Wache der Kaserne, und da ich zu den Jung-Uffzen gehörte hieß das Wache, danach Komopaniedienst und dann für eine Nacht nach Hause pennen.

Soll heißen: Vom eigentlichen Fall der Mauer/Grenze kriegte ich an diesem Abend nichts mit.

Ich schlief seelenruhig in meinem Bett.

 

Am nächsten Morgen fuhr ich wie gwöhnlich in die Kaserne um mich auf die nächste Wache als Wachhabender vorzubereiten.

Nachdem ich in die Kaserne eingefahren war, legte ich dann nach 100 Metern bei erreichen des Ex-Platzes ne Vollbremsung hin.

 

Der gesamte Ex-Platz voll mit Trabbies und Wartburg, in Reih und Glied. Gut das keiner einer Bild von meinem Gesicht gemacht hatte ;-)

Mein erster Gedanke war: ***, der Russe hat uns überrannt!!!

 

Ich also schnell auf einen Parkplatz hinter dem Kp-Gebäude und rein in die Kompanie.

Mein Spieß kam mir entgegen und ich fragte ihn aufgeregt: "Hauptfeld, was geht hier ab?"

 

"Ja, haste das gestern abend nicht mitbekommen? Die Grenze ist offen!"

 

"Ja, sicher", erwiderte ich schmunzelnd. "Und im Himmel ist Jahrmarkt"

 

"Nein, das ist schon alles richtig.

Nachdem du die Wache übernommen hast, beaufsichtigst du die Verpflegung unserer Gäste im Mannschaftsspeisesaal. Die findet um 9 Uhr statt."

 

"Wo sind die denn untergebracht?"

 

"In den Gebäuden der 4. und 5. Kp.... Die sind ja derzeit auf Übung in Bergen"

 

 

Ich übernahm also die Wache und begab mich 2 Wachsoldaten zum Mannschaftsspeisessaal, wo bereits fleißig geschlemmt wurde.

Über den Sicherheitsbereich, welcher direkt hinter dem Speisesaal begann, machte ich mir dennoch Gedanken.

 

Ich schnappte mir also eine große Brotbox, stellte mich drauf und ließ die Trillerpfeiffe erhellen.

Schwupps war Ruhe im Saal.

Kompliment, dachte ich noch so. Wenn das mal hier so gut klappen würde.

 

 

"Einen schönen Guten Morgen und Herzlich Willkommen.

 

Wir alle sind hocherfreut sie hier begrüßen zu dürfen und zu können.

Bei aller Freude und Ausgelassenheit bitte ich jedoch folgendes zu bedenken:

 

Der Betrieb in dieser Kaserne geht natürlich weiter. 

Die Sicherheitsbereiche sind und bleiben natürlich Sicherheitsbereiche und Ihnen ist der Zutritt nicht gestattet. Auch ist die Nutzung von Kameras nicht zulässig.

Der Beginn des Sicherheitsbereiches ist durch Schilder hinreichend gekennzeichnet.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und weiterhin Guten Apettit"

 

 

Ich dachte damit wäre alles gesagt... Irrtum!!!

 

 

Zwei junge Hansels in der letzen Reihe (beide 18 wie ich hinterher festellen durfte) stellten die "intelligente" Frage:

 

"Ach, und was passiert, wenn wir doch hinein spazieren?"

 

 

"Dann werden Sie von unseren Streifensoldaten angehalten und nach Überprüfung wieder hinaus begleitet bzw. dort abgeholt. Wenn Sie bei Anruf nicht anhalten... nun ja... die Soldaten sind logischer Weise auch bewaffnet" 

Leichtes Schmunzeln im Gesicht von mir, und der Großteil amüsierte sich über die Frage an sich.

 

 

1 Std später hörte ich Schüsse aus Richtung des Sicherheitsbereiches in welchem sich unsere Panzer befanden. Mir fielen sofort die beiden vorlauten Burschen ein.

Über Funk meldete man mir dann auch umgehend das Aufgreifen zweier Zivilisten im Sicherheitsbereich, und das Warnschüsse erfolgten, da die Beiden dem Anrufverfahren nicht Folge geleistet hätten.

 

Ich also mit OvWa hin und die beiden übernommen... Ab in die Zelle und kurze Zeit später an die Polizei übergeben.

Die Beiden, so vorlaut sie auch zuvor waren, haben am ganzen Körper gezittert.

 

Denen und mir wird der Mauerfall immer in Erinnerung bleiben... Mit diesem Erlebnis!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei einen Manöver gibt es immer eine Geschichte zu erzählen, so auch diese hier:

 

Wintermanöver in Löhnhorst bei Bremen. Granaten werfen war angesagt. Wir wurden aufgeklärt wie wir eine Granate entsichern und Handhaben musste, sie zu werfen. Unser Zugführer machte es vor und dann ging es dem Alphabet der Reihe nach los.

Jeder selbst der Kamerad der aussah als könne er keiner Fliege was zur Laibe tun, warf die Granate in Richtung Hindernisgraben, da es an manchen Stellen ist der Schnee getaut und es haben sich kleinere Pfitzen gebildet. In unseren Deckunggraben so wie draußen auf dem Feld. Ich warf also auch meine Granate weg, doch ich bin beim ausholen mit dem rechten Fuss abgerutscht in einer Motschtepfitze und die Granate ist nicht ganz da hin geflogen wo ich sie hinhaben wollte. Es gab ein Knall und alle im Graben waren mit Motsche und Wasser getauft  zu denken worden. Dem Zugführer blieb fast die Spucke im Hals stecken, als Er mir zu verstehen gab das ich bei Ihm ganz oben stehen darf....und wenn wir zurück sind auch gleich von allem die mit dabei waren, die Stiefel reinigen darf. Das Ergebnis...an der kommenden Wochen Heimfahrt brauchte ich nicht Nachzudenken was ich vor hab....

 

Dieser Steilflug beim Zugführer hielt auch einige Zeit an.... Ich war Notiert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo zusammen :-)

Username: Balawa

Welt : Speed 1

 

Also meine Geschichte spiegelt einen Vorfall aus meiner Grundausbildung wieder. Diese fand im Winter 2008 im tiefsten Thüringen in der Pionierkaserne Gera statt.

Wie jeder von seiner Grundausbildung wohl noch weiß, gibt es nette und nicht so nette Ausbilder. Einer von den nicht so netten, dessen Namen nicht genannt werden darf, hatte den Dienstgrad Fähnrich (Mehr muss ich dazu nicht sagen ;-)).

Eines spätes Abends kam es zu dem letzten Antreten des Tages, bei der oben erwähnte Fähnrich die Stuben kontrollierten wollte. Als der ganze Zug im Flur stand, passierte plötzlich einem Kameraden ein kleines Malör und er lies laut einen Fahren. Was im ersten Moment jeder lustig fand, entpuppte sich kure Zeit später als Fehler. Denn der Fähnrich wollte wissen wer das war und dass dieser sich vor den Zug stellen soll.

Es meldete sich keiner.

Als sich auch nach der zweiten und dritten Aufforderung keiner meldete, befahl er uns festes Schuhwerk anzuziehen und auf dem Exerzierplatz anzutreten. Dort lies er uns 10 Minuten bei Eiseskälte und Schnee stehen. Danach kam er erneut zu uns und wollte wissen wer das war.

Erneut meldete sich keiner.

Das lies den Fähnrich wahrlich kochen und er befahl uns aus dem Jogginganzug in Gefechtskleidung zu schlüpfen und in 5 Minuten mit voller Montur hier erneut anzutreten. Ab da ging der Spaß erst richtig los. Voll gepackt lies er uns durch die Kaserne laufen, auf und ab und es nahm kein Ende.

Die Hoffnung des Fähnrich war es, dass irgend einer klein bei gibt und denjenigen anprangert.

Als nach einer Stunde sich niemand meldete, brach er ab und lies uns zurück in die Stuben treten. Völlig erschöpft waren wir froh endlich schlafen gehen zu dürfen.

Doch egal wie fertig wir in dem Moment waren, so stolz waren wir auch auf uns. Denn trotz dass der Zug aus 40 komplett verschiedenen Individuen bestand, hat keiner seinen Kameraden verpfiffen, sondern alle hielten gemeinsam zusammen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen